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Akupunktur - eine traditionelle chinesische Heilmethode
Wenn Nadeln helfen können


Die Akupunktur ist eine aus China stammende Therapieform, die ihre Wurzeln im System der antiken Chinesischen Medizin hat. Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer fliessenden Lebenskraft, auch Lebensenergie oder Qi genannt, auf deren Wirkung alle Lebensäusserungen beruhen.

Qi in Harmonie

Wenn man gesund ist, fliesst das Qi in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fluss des Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor. Auch Blockaden im Lebensenergiestrom können Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen.

So wirkt Akupunktur

Der Begriff Akupunktur setzt sich zusammen aus acus = Nadel, spitz und pungere = stechen. Bei der Behandlung werden die entsprechenden Akupunkturpunkte durch einen Reiz mit Akupunktur-Nadeln aktiviert. Die Akupunkturpunkte stehen mit einzelnen Organen und Organbereichen in Beziehung. Durch den Reiz werden die den Akupunkturpunkten zugeordneten Organe durch Regulierung von Qi zur Selbstheilung angeregt.


Gut fürs Immunsystem

Die Akupunktur ist nicht nur ein rasch wirksames Mittel zur Schmerzlinderung, sie wirkt zudem entspannend auf Spannungen in der Muskulatur, aktiviert das Immunsystem und wirkt belebend auf die Muskelkraft, zum Beispiel bei Lähmungen.

Bei vielen Erkrankungen

Krankheiten und Schmerzmuster werden in der Akupunktur als erstes mittels Anamnese, Zungen- und Pulsdiagnostik untersucht.

Akupunktur kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden, nicht nur bei Schmerzen!

Nicht nur bei Schmerzen - auch bei einer Vielzahl von Erkrankungen

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Rückenschmerzen (LWS-, BWS- und HWS-Syndrom)
  • Gelenkschmerzen in Knien, Hüften, Schulter, Ellbogen, Osteoarthritis, Rheuma, Tennisellbogen
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Neurologische Erkrankungen wie Trigeminusneuralgie
  • Lähmungen, z. B. bei Fazialisparese
  • Polyneuropathie
  • Allergien und Asthma
  • Tinnitus und Schwindel

  • Suchterkrankungen
  • Schlaganfall-Rehabilitation
  • Depression und Angststörungen
  • Schwächestörungen, Erschöpfungszustände bzw. Burn out
  • Chronische Bronchitis oder Sinusitis, Lungenerkrankungen wie COPD
  • Magen-Darm-Erkrankungen und Verdauungsstörungen (z. B. Reizdarm)
  • Gynäkologische Indikationen, wie, Regelstörungen und Dysmenorrhö
  • Chronische Entzündungen

  • Störungen in den Wechseljahren, Schwangerschaftsbeschwerden, Fruchtbarkeitsstörungen
  • Geburtsvorbereitung mit Verkürzung der Geburtsdauer
  • Geburtserleichterung durch Schmerzlinderung während der Geburt
  • Schwangerschaftsübelkeit und Flüssigkeitseinlagerungen während der Schwangerschaft
  • Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis, Dermatitis
  • Bei Krebsleiden zur Schmerzlinderung und Aktivierung der geschwächten Körperkräfte